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Die Zielsetzung des Configuration Managements auf Basis der ITIL® Best Practice besteht in der Bereitstellung eines logischen Modells der Infrastruktur und der IT Services.

Zu Aufgaben des Configuration Managements gehören die Identifizierung, die Dokumentation und die Überprüfung der Konfigurationselemente (Configuration Items, CI), einschließlich der Versionsverwaltung, der Bestandteile einzelner CIs und der Abbildung der Beziehungen zwischen den CIs.

Das Configuration Management gewinnt in den Unternehmen eine immer größere Bedeutung. Nicht nur der Einsatz und die Verwaltung von Softwarelizenzen wird – auch und gerade unter rechtlichen Aspekten – immer problematischer, auch der Compliance-Anforderungen nehmen stetig zu. Als Beispiel seien hier nur die SOX-Anforderungen genannt.

Aber auch für alle anderen IT Service Management-Prozesse ist das Configuration Management mit der Configuration Management Database (CMDB) eine äußerst wichtige Informationsquelle. So unterstützt die CMDB das Change Management bei der Beurteilung von möglichen Auswirkungen eines Changes. Daher stellt die ISO 20000 das Configuration Management zusammen mit dem Change Management als (zentrale) „Control Processes“ dar.

Mit der ITIL V3 wird das Configuration Management verfeinert als Service Asset and Configuration Management beschrieben.

Zielsetzung

Mit dem Aufbau eines Configuration Managements wird die folgende Zielsetzung verbunden:

  • Gibt Auskunft über alle IT-Komponenten und Konfigurationen innerhalb der IT-Infrastruktur und der IT Services
  • Stellt Informationen über Konfigurationen und Dokumentation zur Unterstützung aller anderen IT Service Management-Prozesse zur Verfügung
  • Dient als solide Basis für die Service Support-Prozesse: Incident, Problem, Change und Release Management sowie für den Service Desk
  • Überprüft, untersucht und korrigiert Abweichungen zwischen der CMDB und dem physischen Bestand