Die Zielsetzung des Availability Managements auf Basis der ITIL Best Practice ist es, ein kosteneffektives und definiertes Verfügbarkeitsniveau für die IT Services zu gewährleisten.
Wichtig ist hierbei ist, dass sich die Verfügbarkeitsanforderungen für einen IT Service und damit für die Unterstützung eines Geschäftsprozesses sicherzustellen ist. Es geht hier weniger um die Verfügbarkeit eines einzelnen Systems, als um die Verfügbarkeit der gesamten Systeme, die einen Geschäftsprozess des Kunden unterstützen (= IT Service). In der Regel findet dieser IT Service seinen Eingang bzw. Ausgang an den Arbeitsplätzen der Anwender (End-to-End). Damit eng verbunden ist die Anforderung an ein „End-toEnd“ Monitoring.
Mit der ITIL V3 ist dieser Prozess weitgehend unverändert übernommen worden.
Das Availability Management ist aber nicht nur für das Monitoring der Verfügbarkeit verantwortlich, sondern auch dafür, dass notwendige Design-Maßnahmen durchgeführt werden, um die geforderte Verfügbarkeit erreichen zu können.
Mit dem Availability Management soll sichergestellt werden, dass die mit dem Kunden im SLA vereinbarte Verfügung erreicht wird. Damit besteht eine enge Anbindung zum Service Level Management. Das Availability Management erhält aber nicht nur die Geschäftsanforderungen vom Service Level Management, sondern ist auch in andere IT Service Management-Prozesse eingebunden. So erhält das Availability Management unter anderem Informationen zu Konfigurationselementen aus der CMDB.

Zielsetzung
Mit der Einführung bzw. Optimierung des Availability Managements sind die folgenden Ziele verbunden:
- Sicherstellung, dass die im SLA vereinbarte Verfügbarkeit erreicht wird
- Optimierung der eingesetzten Systeme um eine möglichst kostengünstige Verfügbarkeit zu realisieren
- Reduzierung der Häufigkeit und Dauer von Störungen, die eine negative Auswirkung auf die Verfügbarkeit haben
- Sicherstellung, dass Verfügbarkeitsengpässe frühzeitig erkannt und geeignete Optimierungsmaßnahmen ergriffen werden