ITIL (IT Infrastructure Library) ist der international anerkannte De-facto-Standard für ein professionelles IT Service-Management.
ITIL ermöglicht eine zielgerichtete, prozessorientierte, kundenorientierte und kostenoptimierte Leistungserbringung des IT Service.
ITIL ist ein Regelwerk und setzt sich aus einer Reihe von Modulen bzw. Prozessen zusammen, welche den Unternehmen eine bessere Nutzung ihrer IT-Ressourcen erlauben und eine bessere Qualität des IT Service gewährleistet. Wichtig ist hier der Bezug auf die Kerngeschäfte des Unternehmens/der Organisation und die Konzentration der IT Service auf die bestmögliche Unterstützung dieser Geschäftsprozesse.
Die hier beschrieben ITIL V2 wurde inzwischen durch die ITIL V3 abgelöst.

IT Service-Management bedeutet, die Qualität und Quantität des IT Service:
- zielgerichtet,
- geschäftsprozessorientiert,
- kundenorientiert und
- kostenoptimiert
- zu überwachen und zu steuern.
In den letzten Jahren wächst das Interesse der Unternehmen an Methoden, ein IT Service Management einzurichten, stark an. Daher hat die Gartner Group Methoden zum IT Service Management analysiert. Ergebnis der Studie war, dass ITIL die einzige umfassend dokumentierte Methodik ist. Daher wird IT Service Management im Praxisgebrauch häufig mit ITIL synonym verwendet Damit kann ITIL als De-facto-Standard für das IT Service Management bezeichnet werden.

Innerhalb von ITIL werden sowohl die einzelnen Prozesse des IT Service Management, wie zum Beispiel das Problem Management, beschrieben, als auch die Schnittstellen zu den anderen Prozessen des IT Service Management (zum Beispiel das Zusammenwirken zwischen dem Problem Management und dem Configuration Management). Auch wenn die Nutzung der in ITIL enthaltenen Best Practice für einzelne Prozesse bereits einen Nutzen mit sich bringt, so stellt sich der wirklich große Erfolg erst ein, wenn stufenweise der gesamte IT Service Management aufgebaut wird.
Die wesentlichen Kerndisziplinen von ITIL sind: