Das Capacity Management stellt sicher, dass die Kapazität der IT Services und die IT-Infrastruktur ausreichend ist, um die vereinbarten Service Level Ziele wirtschaftlich und zeitnah erreichen zu können.
Beim Capacity Management werden alle technischen Ressourcen, die für die Erbringung von IT Services erforderlich sind, sowie Pläne für kurz-, mittel- und langfristige Business-Anforderungen berücksichtigt.
Zielsetzung
Das Capacity Management ist ein Balanceakt. Es ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Kosten und den benötigten Ressourcen sicherzustellen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Verarbeitungskapazitäten zu vertretbaren Kosten dem Bedarf des Business nachkommen und möglichst effizient genutzt werden können. Gleichzeitig ist eine Balance zwischen dem Angebot und der Nachfrage herzustellen. Dadurch wird sichergestellt, dass das verfügbare Angebot der Verarbeitungsleistungen der aktuellen und der zukünftigen Nachfrage des Business gerecht wird.
Hierzu definierte ITIL V3 drei Sub-Prozesse des Capacity Managements:
Business Capacity Management (BCM)
„Im Kontext des IT Service Managements die verantwortliche Aktivität, um die zukünftigen Business-Anforderungen für die Verwendung im Capacity-Plan nachzuvollziehen.“
Service Capacity Management (SCM)
„Dient der Gewinnung von Erkenntnissen zur Performance und Kapazität von IT Services. Die von jedem IT Service genutzten Ressourcen werden für die Nutzung im Capacity-Plan erfasst, aufgezeichnet und analysiert.“
Component Capacity Management (CCM)
„Verantwortlich für die Aspekte der Kapazität, Auslastung und Performance von Configuration Items. Die Daten werden im Capacity-Plan gesammelt, erfasst und analysiert.“
Daraus ergibt sich das folgende Zusammenwirken:
