Aufgabe des Change Management auf Basis der ITIL® Best Practice ist sicherzustellen, dass standardisierte Methoden und Verfahren für eine wirkungsvolle Handhabung aller Änderungen (Changes) verwendet werden, damit Auswirkungen von änderungsbedingten Störungen für den IT Service minimiert werden.
Mit der ITIL V3 ist das Grundkonzept des Changes Management unverändert geblieben. Der Geltungsbereich wurde aber deutlich erweitert bzw. deutlicher herausgestellt.
Die Durchführung von Changes im IT-Bereich sind “Tagesgeschäft”. Dies betrifft den Hardware- und Netzwerkbereich, insbesondere aber den Bereich der Software und Applikationen. Aufgrund der immer stärkeren Vernetzung von Systemen, deren Zusammenwirken und notwendigen Dokumentationen, wie zum Beispiel der Notfallplanungen, müssen Changes sorgsam geplant und insbesondere mögliche Auswirkungen von Änderungen über Systemgrenzen hinweg im Vorfeld beurteilt werden.
So ziehen Changes häufig Störungen und Probleme nach sich, deren Behebung den eigentlichen Aufwand für die Erstellung des Change bei weitem übersteigt. Hierdurch nehmen die Aufwendungen für den Support nehmen zu. Aufwendungen bzw. Ressourcen, die dann für notwendige Investitionen nicht mehr zur Verfügung stehen. Insbesondere bedeuten aber Ausfälle aufgrund fehlerhafter Changes eine Reduzierung der Produktivität der Geschäftsprozesse eines Unternehmens.
Zielsetzung
Mit der Einführung bzw. der Optimierung des Change Managements wird sichergestellt, dass Changes an Konfigurationselementen (Configuration Items, CIs)
- jederzeit nachvollziehbar,
- in geordneter,
- effizienter Weise
- – bei auftretenden Problemen – ganz oder teilweise umkehrbar
- und qualitätsgesichert
implementiert werden.
